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Immobilienpreise Bayern 2026: Was kostet wo die Zukunft?

Immobilienpreise Bayern 2026: Was kostet wo die Zukunft?

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Redaktion

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7.200 Euro pro Quadratmeter. So viel zahlen Käufer aktuell im bayerischen Durchschnitt für eine Eigentumswohnung. Klingt viel. Aber der Blick auf die Regionen zeigt: Bayern ist kein homogener Markt.

Ich habe die Zahlen analysiert – mit überraschenden Ergebnissen für manche Regionen.

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Der große Preischeck: Bayern 2026 in Zahlen

Immobilienpreise Bayern 2026 – regionale Übersicht

München9.500 €

Preis pro m² Eigentumswohnung München

Nürnberg5.100 €

Preis pro m² Nürnberg (Prognose)

Niederbayern3.200 €

Preis pro m² Passau und Region

Wachstum+4,1 %

Preissteigerung Bayern gesamt 2026

Quelle: IVD Bayern, Immoscout24 Marktbericht, Gutachterausschuss Bayern 2026

Markteinschätzung 2026

Der bayerische Immobilienmarkt hat die Zinskorrektur 2022/23 verdaut. Preise steigen wieder moderat. Ein Crash ist nicht in Sicht – zu groß ist der strukturelle Nachfrageüberhang. Wer kauft, kauft auf hohem Niveau. Wer verkauft, erzielt weiterhin gute Preise.


München: Metropolpreise und ihre Grenzen

München bleibt die teuerste Stadt Deutschlands. Mit 9.500 Euro pro Quadratmeter für Eigentumswohnungen im Stadtgebiet (Spanne: 6.500-18.000 €) sind die Zeiten für Rendite-Investoren schwierig.

Der Speckgürtel dagegen bietet noch Chancen: Haar, Ottobrunn, Germering – hier kaufen Käufer für 5.000-7.000 €/m² und profitieren von der S-Bahn-Anbindung.


Niederbayern: Solide Werte mit Wachstumspotenzial

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Passau, Straubing, Deggendorf, Landshut – Niederbayern bietet Immobilien zu Preisen, die in München undenkbar wären.

Investition in Niederbayern vs. München

Niederbayern: Dafür spricht
  • Niedrigere Einstiegspreise (2.000-4.000 €/m²)
  • Höhere Mietrenditen (4-6 % in guten Lagen)
  • Wachsende Bevölkerung und Wirtschaft
  • Professionelles Hochschulzentrum Passau (Universität)
  • Grenzlage: Arbeitskräfte aus Österreich und Tschechien
Risiken in Niederbayern
  • Geringere Wertsteigerung als München historisch
  • Kleinerer Mietmarkt, längere Leerstandsrisiken
  • Infrastruktur teilweise schwächer als Großstädte
  • Abhängigkeit von lokaler Wirtschaft

Fazit: Niederbayern ist kein Ersatz für München – aber eine echte Alternative für renditeorientierte Investoren und Eigennutzer, die Lebensqualität über Standortprestige stellen.


Preisprognose 2026/27: Was kommt?

Faktoren, die Bayerns Immobilienpreise bewegen

Diese 4 Treiber bestimmen die Entwicklung

1

Zinsentwicklung

Jeder Prozentpunkt weniger Zinsen bedeutet ca. 10-12 % mehr Kaufkraft für Käufer. Sinken die Zinsen 2026/27, steigen die Preise.

EZB-Entscheidungen aufmerksam verfolgen.
2

Wohnungsnot

Bayern baut zu wenig. Der Rückstand von 100.000+ fehlenden Wohnungen in Bayern hält die Preise strukturell hoch – besonders in Ballungsräumen.

Angebot bleibt knapp = Preise bleiben stabil.
3

Wirtschaftsentwicklung

Bayern ist Deutschlands wirtschaftsstärkstes Bundesland. Arbeitslosigkeit niedrig, Kaufkraft hoch. Das ist das Fundament stabiler Immobilienpreise.

Globale Wirtschaftskrisen könnten auch Bayern treffen.
4

Energieeffizienz-Auflagen

Ab 2027 verschärfen sich EU-Vorgaben. Immobilien mit schlechter Energiebilanz (F, G) verlieren an Wert – sanierte Objekte gewinnen.

Energieausweis und Sanierungskosten genau prüfen vor dem Kauf.

Bayern ist und bleibt eines der stabilsten Immobilienmärkte Deutschlands. Wer hier kauft, kauft auf gutem Fundament. Wer hier verkauft, verkauft zu guten Preisen – wenn die Vermarktung stimmt.

Bayernmakler24Immobilienmakler Passau und Niederbayern

Häufige Fragen zu Immobilienpreisen in Bayern

Die Mehrheit der Analysten erwartet ein moderates Wachstum von 2-4% für 2026. Besonders in gut angebundenen Regionen außerhalb Münchens. Ein starker Boom wie 2020-2022 ist unwahrscheinlich.

Nordbayern (Fichtelgebirge, Oberpfalz), Teile Niederbayerns (Rottal-Inn, Freyung-Grafenau) und Ostbayern bieten noch günstige Preise unter 2.500 €/m². Mit gutem Potenzial: Passau, Straubing, Deggendorf.

Ja, mit realistischen Erwartungen. Mietrenditen von 4-6 % sind erreichbar. Wertsteigerungen von 2-4 % p.a. realistisch. Niedrige Einstiegspreise ermöglichen Diversifikation.

Die Spanne ist erheblich: München (9.500 €/m²) vs. ländlicher Raum (1.500-2.500 €/m²). Der Faktor 4-6 zwischen Großstadt und Land ist in Bayern besonders ausgeprägt.


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